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Toter Winkel live

Verkehrskadetten zeigen Gefahren am LKW

Aachen. Beim Fahrrad- und Mobilitätstag am 9. Mai 2026 am Elisenbrunnen stand für die Verkehrskadetten Aachen und die Verkehrswacht Aachen ein besonders wichtiges Thema im Mittelpunkt: der Tote Winkel an Lastkraftwagen. Direkt vor der Rotunde des Elisenbrunnens erwartete die Besucher ein beeindruckender 26-Tonnen-LKW, der freundlicherweise von der Firma DACHSER zur Verfügung gestellt wurde. Viele interessierte Bürger nutzten die Gelegenheit, um selbst auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen und die Sicht eines LKW-Fahrers aus nächster Nähe kennenzulernen.

Schon aus einiger Entfernung zog der große Lastwagen die Aufmerksamkeit vieler Besucher auf sich. Zahlreiche Menschen blieben stehen, schauten sich die Aktion an und wollten verstehen, warum der Tote Winkel im Straßenverkehr immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Besonders eindrucksvoll war dabei die direkte Erfahrung aus der Fahrerperspektive. Viele Besucher zeigten sich überrascht, wie groß die Bereiche rund um ein Fahrzeug sind, die trotz moderner Spiegeltechnik vom Fahrer nicht vollständig eingesehen werden können.

Zur Verdeutlichung der Gefahren setzten die Verkehrskadetten spezielle Planen der Bundesverkehrswacht ein. Diese machten anschaulich sichtbar, welche Bereiche für LKW-Fahrer nur schwer oder teilweise gar nicht erkennbar sind. Gerade für Fahrradfahrer, E-Scooter-Fahrer und Fußgänger wurde dadurch deutlich, wie schnell sie sich unbemerkt im Gefahrenbereich eines abbiegenden Lastwagens befinden können.

Unterstützt wurde die Aktion außerdem durch umfangreiches Informationsmaterial der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen. Die Besucher konnten sich vor Ort ausführlich über richtiges Verhalten im Straßenverkehr informieren und erfuhren, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit im täglichen Verkehr sind.

Ein weiterer besonderer Bestandteil der Aktion war ein mobiler Trixi-Spiegel, den die Verkehrskadetten an ihrem Stand präsentierten. Diese speziellen Spiegel sind mittlerweile an vielenKreuzungen installiert und helfen dabei, tote Winkel sichtbar zu machen. Sie unterstützen insbesondere Radfahrer und Fußgänger dabei, abbiegende Fahrzeuge besser erkennen zu können und erhöhen dadurch die Verkehrssicherheit im innerstädtischen Bereich deutlich.

Neben der Aktion rund um den LKW war auch die Verkehrswacht Aachen mit ihrem beliebten Fahrrad-Parcours vertreten. Dort konnten insbesondere kleinere Kinder mit Rollern und Laufrädern erste Erfahrungen auf zwei Rädern sammeln. Spielerisch wurden dabei Gleichgewicht, Aufmerksamkeit und erste wichtige Regeln im Straßenverkehr vermittelt. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, gemeinsam den Mobilitätstag zu besuchen und sich über verschiedene Themen rund um moderne und sichere Mobilität zu informieren.

Ein weiteres Highlight am gemeinsamen Stand vor der Rotunde war der E-Scooter-Simulator. Dort konnten Besucher aller Altersgruppen testen, wie sich ein E-Scooter verhält und welchen Einfluss Geschwindigkeit sowie Bremsweg auf die Verkehrssicherheit haben. Vor allem junge Besucher zeigten großes Interesse an dem Simulator und probierten verschiedene Fahrsituationen aus. Die Kombination aus praktischer Erfahrung und persönlicher Erklärung sorgte dafür, dass viele Besucher die Risiken moderner Fortbewegungsmittel besser einschätzen konnten.

Die Veranstaltung zeigte erneut, wie wichtig praktische Aufklärung im Straßenverkehr ist. Gerade Aktionen, bei denen Gefahren direkt erlebt und verstanden werden können, bleiben vielen Menschen nachhaltig im Gedächtnis. Die Verkehrskadetten Aachen und die Verkehrswacht Aachen konnten gemeinsam mit ihren Partnern zahlreiche Gespräche führen und vielen Bürgern wichtige Hinweise für mehr Verkehrssicherheit im Alltag mitgeben.

 

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